Gesundes Immunsystem

Unser Abwehrmechanismus schützt uns vor Viren und Bakterien. Doch wie ein Angriff durch feindliche Mikroorganismen endet, entscheidet allein die Stärke unserer Abwehrkräfte.

Unter normalen Umständen funktioniert diese Selbstverteidigung des Organismus einwandfrei, doch können unsere heutigen Lebensumstände das Immunsystem beeinträchtigen und sogar lahmlegen. Alkohol und Nikotin, aber auch Diäten, Stress, Bewegungs- und Vitaminmangel schwächen Körper und Abwehrkräfte. Wiederholte Infekte, verschleppte Erkältungen, Reizbarkeit und Antriebslosigkeit sowie Allergien sind ernstzunehmende Warnsignale. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen kann dazu beitragen, das Immunsystem zu unterstützen.

 

1. Wie sich der Körper vor Viren schützt

Ende des Jahres macht das Immunsystem meist schlapp. Mangel an Sonnenlicht und Vitamin B, Kälte und trockene Luft sind ideal für Viren, die sich unter diesen Umständen leicht durch Tröpfcheninfektion schnell verteilen.

Die körpereigene Abwehr des Menschen ist so ausgelegt, dass Infektionen abgewehrt werden können. Bei manchen Erregern benötigt er etwas länger bis die Eindringlinge abgewehrt sind, in dieser Zeit leiden wir häufig unter Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Fieber.

Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten und Mykobakterien halten unseren Körper auf Trab und schulen unser Abwehrsystem.

 

2. Unser Abwehrsystem

Unsere anatomische Barriere sind Haut, Schleimhäute, Nasenhaare, Flimmerhärchen oder die Magensäure und sind somit unser Schutz nach außen.

Durch die natürliche Abwehr des Körpers werden Fresszellen auf Eindringlinge angesetzt, die diese langsam abbauen.

Zudem verfügt der Körper auch über eine intelligente Abwehr, die sich die Beschaffenheit der Erreger merkt und bei einer erneuten Infektion schneller darauf reagieren kann.

 

3. Tipps - wie man das Immunsystem stärken kann?

Bewegung:

Aktive Menschen erkranken weniger an Infekten. Wer sich in der Woche an die drei Mal sportlich betätigt stärkt sein Immunsystem.

Saunagänge, Wechselduschen und Kneippkuren wirken positiv auf den Kreislauf. Dadurch werden Haut und Organe besser durchblutet und es gelangen mehr Abwehrzellen bis zu den Schleimhäuten der Nase und dem Rachen.

Schlaf:

Schlaf beeinflusst unser Immunsystem, denn nachts sind die Immunzellen aktiver. Wie viel Schlaf jemand benötigt, hängt von jedem einzelnen ab. Durchschnittlich sollte man in sechs bis acht Stunden alle Schlafphasen durchlaufen haben, um sich ausreichend zu erholen.

Ernährung:

Zink ist wichtig für das körpereigene Abwehrsystem und ist in Fleisch, Milch und Käse enthalten. Vitamin C kann die Infektdauer positiv beeinflussen und ist in Zitrusfrüchten, Kohlsorten und Paprika zu finden. Vitamin A, B6, B12, D, E, Folsäure, Eisen, Selen und Kupfer beeinflussen unser Immunsystem positiv. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse deckt diese Nährstoffe ab.